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Angst haben braucht keiner - Fragen zur Blutspende

  • Warum muss man Blut spenden?
    Ganz einfach: Weil es kein künstliches Blut gibt
  • Schadet Blutspenden der Gesundheit?
    Nein, keine Sorge. Die für die Abwehr von Krankheitskeimen besonders wichtigen weißen Blutkörperchen und die Blutflüssigkeit, das sogenannte "Plasma", werden schon innerhalb nur eines Tages ersetzt, bei den roten Blutkörperchen dauert es etwas länger. Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit werden durch die Blutspende nicht beeinträchtigt.
  • Und was habe ich als Spender davon?
    1. Sie erfahren Ihre Blutgruppe mit den Rhesusfaktor
    2. Ihr Blut durchläuftfür wichtige Laboruntersuchungen wie :
    • Ein Antikörper-Suchtest
    • Test auf Geschlechtskrankheit Syphilis
    • Test auf entzündliche Lebererkrankung bzw. eine vorübergehende Leberfunktionsstörung.
    • Untersuchung auf Antikörper gegen die Erreger der Immunschwäche AIDS (HIV).
    3. Weichen die Ergebnisse der Laboruntersuchungen von der Norm ab, werden Sie vom Blutspendedienst unterrichtet, und auf Wunsch wird Ihrem Hausarzt der Befund mitgeteilt. 4. Sie erhalten den Unfallhilfe-und Blutspender-Paß 5. Sie haben das gute Gefühl, einem kranken oder verletzten Mitmenschen geholfen zu haben.
  • Warum werden mir so viele unangenehme Fragen gestellt?
    Weil der Arzt nur durch eine umfassende Befragung vor der Spende erkennen kann, ob für Spender oder Empfänger ein Risiko besteht.
  • Warum gibt es beim DRK kein Geld für die Blutspende?
    Blut darf nicht zur Handelsware werden. Mit Unterstützung von verschiedenen internationalen Institutionen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) arbeiten die Blutspendedienste des Roten Kreuzes weltweit auf der Grundlage strenger ethischer Normen, zu denen auch das Prinzip der Unentgeltlichkeit gehört. Niemand soll aus finanzieller Not zur Blutspende gebracht werden.
  • Verdient das DRK an meinem Blut ?
    Nein. Die DRK-Blutspendedienste arbeiten gemeinnützig nach dem Prinzip der Kostendeckung. Das heißt: Kosten, die für die Blutkonserve tatsächlich anfallen, müssen den belieferten Krankenhäusern in Rechnung gestellt werden. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Kosten setzen sich zusammen aus: Blutentnahme, Aufbereitung, Laboruntersuchung, Transport, Forschung und Entwicklung, Personal und Material.
  • Wie groß ist das Restrisiko für eine Infektionen beim Empfänger?
    Bei uns in Deutschland zum Glück sehr klein. Eine absolute Sicherheit gibt es leider nicht. Experten geben das Restrisiko, durch Blutübertragung infiziert zu werden, mit 1 : 1 Million an. Für Deutschland bedeutet das, daß bei Anwendung von 4 bis 5 Millionen Blutpräparaten pro Jahr mit 4 bis 5 unvermeidbaren Infektionen zu rechnen ist. So furchtbar eine HIV-Infektion für den Betroffenen ist, bedenken Sie, daß Blutpräparate nur bei lebensbedrohlichen Zuständen angewendet werden. Im Verhältnis zu vielen anderen Risiken im täglichen Leben ist das Restrisiko sehr klein.
  • Kann man sich beim Blutspenden mit AIDS infizieren?
    Nein, es besteht für den Blutspender keine Ansteckungsgefahr! Alle beim Blutspenden benutzten Geräte sind steril und werden nur einmal benutzt.

DRK-Waldkirch e.V.