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Blutspenden rettet Leben

Ausführliche Informationen zum Thema Blutspende finden Sie auf der Homepage des

DRK Blutspendedienstes Baden-Württemberg

oder unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1194911

Begleiten Sie nun unseren Bereitschaftsleiter Stefan Pfister durch den typischen Ablauf bei einer seiner Blutspenden in Waldkirch. Falls danach noch Fragen zur Blutspende offen sind, finden Sie am Ende der Seite noch einige häufig gestellte Fragen und Antworten.

Anmeldung am Spenderempfang

 

Die Personalien unseres Bereitschaftsleiters werden anhand seines Blutspenderpasses aufgenommen und auch Name und Adresse seines Hausarztes werden dokumentiert. Wäre es seine erste Spende gewesen, dann hätte man die Personalien anhand seines gültigen amtlichen Personalausweises oder Reisepasses aufgenommen. Da er umgezogen ist, muss er auch noch die Änderung seiner Adresse mitteilen. Wir hoffen außerdem, dass er vor seiner Blutspende ausreichend gegessen und getrunken hat.

Ankreuzen des Spender-Fragebogens und Vertraulicher Spender- Selbstausschluss

 

Beachten Sie, wie aufmerksam unser Bereitschaftsleiter die Informationen für Blutspender durchliest, und anschließend die Fragen auf dem Spender-Fragebogen durch Ankreuzen der Kästchen JA oder NEIN beantwortet. Wenn er etwas nicht versteht, wird ihm der Voruntersuchende Arzt gerne weiterhelfen. Hoffentlich denkt er auch an seine vollständige Unterschrift mit Vor- und Zunamen unten auf dem Spender-Fragebogen.
Zur Sicherheit der aus seinem Blut hergestellten Präparate müssen wir ihn nach den geltenden Bestimmungen zur Blutspende bitten, den vertraulichen "Spender - Selbstausschluss" in jedem Fall einzukleben. Er hat damit die Möglichkeit, diskret und anonym zu entscheiden, ob seine Blutspende für Patienten verwendet werden kann. Nimmt er die "rote Seite", wird seine Blutspende vernichtet. Ein Grund könnte sein, dass er unter moralischem Druck zur Blutspende gegangen ist, aber seine Blutspende wegen eines Risiko-Intim-Kontaktes einen Patienten gefährden würde. Nur wenn er die "grüne Seite" einklebt, kann seine Spende für Patienten freigegeben werden.

Er sollte sich danach an den bereitgestellten Getränken gütlich tun. Ob er heute wohl schon ausreichend getrunken hat?

Ärztliche Untersuchung und Feststellung der Spendefähigkeit

 

Der Arzt informiert unseren Bereitschaftsleiter nochmals über die Blutspende, bespricht mit ihm offene Fragen, untersucht ihn und entscheidet unter Berücksichtigung aller Befunde über seine Spendefähigkeit. Sein Herz wird abgehört, Blutdruck und Puls werden gemessen sowie seine Körpertemperatur im Ohr. Wenn alles in Ordnung ist, steht seiner Blutspende nichts im Weg. Falls er nicht Blut spenden kann, wird ihm der Arzt die Gründe hierfür erklären. Gegebenenfalls wird der Arzt ihm eine weitere Abklärung mit seinem Hausarzt empfehlen.

Blutfarbstoff (Hämoglobin) Bestimmung und Vorbereitung zur Blutspende

 

In seinem und unserem Interesse wird vor der Blutspende der roter Blutfarbstoff- (Hämoglobin) Wert unseres Bereitschaftsleiters aus seinem Finger bzw. Ohr bestimmt, um eine Blutarmut (Anämie) auszuschließen und ihn nicht durch die Blutspende zu gefährden. Vor der eigentlichen Blutspende werden seine Unterlagen von einem Mitarbeiter zusammengestellt. Er erhält das vorbereitete Entnahme-Set für die Blutspende und einen Aufkleber auf die Hand, der genau den gleichen Nummern-Code aufweist wie sein Blutbeutel. Dieses dient der anonymen Identifikation seiner Spende.

Blutentnahme

 

Unserem Bereitschaftsleiter werden 500 ml Blut abgenommen. Das erfolgt natürlich mit sterilem Einweg-Material und birgt für einen gesunden Menschen mit über 50 kg Körpergewicht keinerlei medizinisches Risiko. Er sollte sich aber in jedem Fall melden, wenn er sich nicht wohl fühlen sollten. Nachdem der Blutbeutel voll ist, werden noch Röhrchen mit wenigen Millilitern Blut gefüllt. Diese Proben sind für Labor - Untersuchungen (Blutgruppen-Bestimmung, Testung auf HIV, Hepatitis B und C, Syphilis und einen Leberenzym-Wert) erforderlich. Sollte sich hierbei ein von der Norm abweichender Befund ergeben, wird er umgehend benachrichtigt.

Versorgung der Punktionsstelle, Ruhebereich

 

Nebenwirkungen wie Kreislauf-Reaktionen, blaue Flecken und Nachblutungen der Punktionsstelle lassen sich deutlich verringern, wenn sich unser Bereitschaftsleiter 5 Minuten hinsetzt und in dieser Zeit bei gestrecktem Arm auf die Punktionsstelle drückt. Es besteht auch die Möglichkeit sich auf dem Ruhebett 10 Minuten auszuruhen, bevor es weitergeht. (Auch eine Vorsichtsmaßnahme, um den Kreislauf zu stabilisieren). Nach der Ruhezeit wird die Punktionsstelle von uns mit einem Verband oder Pflaster versorgt.

Imbiss

 

Als kleines "Dankeschön" laden wir ihn und alle anderen Blutspender zum Imbiss ein. Wir ehrenamtlichen DRK-Helfer/innen haben alles für ihn vorbereitet. Er sollte auf jeden Fall ein Getränk zu sich nehmen, um schnell die gespendete Flüssigkeitsmenge im Körper zu ersetzen. Danach muss er mindestens 30 Minuten bis zur Teilnahme am Straßenverkehr warten. Wir empfehlen ihm, nach der Spende auf Alkohol zu verzichten und mindestens 1 Stunde nicht zu rauchen.

Ihren Blutspender- und Unfallhilfe-Pass bekommen Sie in den nächsten zwei Wochen zugeschickt. Tragen Sie diesen bitte immer bei sich, denn darin ist Ihre Blutgruppe vermerkt. Sie kann im Notfall lebensrettend sein.

 

DRK-Waldkirch e.V.